Der Augenblick

Leseprobe
Wenn die Zeit stillsteht

Achim Koch: Der Augenblick

256 Seiten

Hardcover mit Illustrationen
ISBN 978-3-944359-48-9
Preis: 23,90 EUR

E-Book
ISBN 978-3-944359-56-4
Preis: 9,99 EUR

 

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Fee ist Fotografin und reist für eine Reportage nach Myanmar. Der NGO-Mitarbeiter Win To schleust sie in ein Gebiet, wo sie verfolgte Rohingya fotografiert. Die Welt soll von dem Unrecht erfahren, aber immer öfter stellt Fee ihre Arbeit in Frage: Ist es vertretbar, Gewalt und Elend in einem Bild einzufrieren und dann die Leidenden hilflos zurückzulassen?
Wie zum Trotz versucht Fee, die tödliche Starre ihrer Bilder zu überwinden, indem sie sie willkürlichen Prozessen aussetzt. Da geschieht etwas Seltsames: Uhren und Autos bleiben stehen, die Wasserversorgung stockt, der Strom fällt aus. Die gesamte Infrastruktur des Landes liegt lahm. Und Fee gerät in den Fokus der Ermittler, denn der Anschlag ging von Myanmar aus.

Rezensionen:

„Der Augenblick“ ist nicht nur die Geschichte um Fee und all den Vorgängen in ihrer Stadt, auch nicht eine, die sich ausschließlich um das Schicksal der Rohingya in Myanmar dreht, auch wenn man sich mit auf die Reise in dieses Land und zu den Menschen begibt.
Für mich war es viel mehr ein kritischer und ehrlicher Blick auf das Ausreizen und Überschreiten der Grenzen in der Fotografie. Viele Geschehnisse konnten erst durch den (oftmals mutigen und gefährlichen Einsatz der Fotograf_innen) offenbart werden und sind in ihrer Wichtigkeit kaum zu unterschätzen. Doch ist ein berühmter Schnappschuss dem Zufall geschuldet oder hat da ein Mensch auf eine Situation gewartet, mit all dem Bewusstsein der Grausamkeit, die sich dahinter verbirgt? Erfahren wir nur den Namen des Fotografierenden, oder auch den des Fotografierten? Wann ist ein Foto Kunst und wann nur eine Zurschaustellung?   Kerstin Baumgarten, Kejas Wortrausch

„Der Augenblick“, der die Grenzen von Fiktion und Realität wie in einem impressionistischen Gemälde verwischt, und in einem völlig unerwarteten Finale gipfelt, gibt keine Antworten. Wenn es jedoch auf Fragen keine Antworten gibt, ist vielleicht die Fragestellung falsch. Genau in den Untiefen jener Ambivalenz bewegt sich dieses Buch.Prädikat „besonders wertvoll“.  Thomas Lawall, querblatt

Von Achim Koch außerdem bei uns erschienen:

Fluchtland
G.R.A.S.
Das neue Manifest

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